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June 6th, 2010 by Dave

Nicht mehr ganz brand aktuell, aber um das hier kurz festzuhalten, seit langer Zeit noch einmal vier tolle Alben auf einen Schlag. Rythmrock and Soul ist das Stichwort.

Black Joe Lewis and the Honeybears – Tell ‘Em What Your Name Is
Was ein Soul Fetzrock Spektakel. Gute Laune, toll gemacht, abwechslungsreich, ich bin begeistert.

Eli Paperboy Reed – Come And Get It
Ein Refernzwerk für neumodischen Soul, fetzig, gut gemacht und mitreißend. Live aber auch noch viel besser. Eli ist drei jahre jünger als ich selbst, diese Drecksau!

Heavy Trash – Midnight Soul Serenade
Abgefahren und was zum genau hinhören. Aber gefällt! Auch die alten Alben.

Naomi Shelton and the Gospel Queens – What Have You Done My Brother
Wie der Name schon sagt. Stößt man nicht so oft auf sowas. Danke, Herr Neumann.

alben

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Hitlist 2009

January 2nd, 2010 by Dave

Wie jedes Jahr seit der Geburt dieses Blogs gibt’s eine kleine Jahresrückblick 2009 Hitliste in verschiedenen Kategorien. Dieses mal erst verspätet im Januar. Das Jahr war kein künstlerisch großes Jahr (abgesehen von wirklich vielen tollen Konzerten) und derzeit komme ich auch sonst kaum zum bloggen, wie man sieht. Aber Dinge die man angefangen hat, sollte man auch weiterführen. In diesem Sinne!

Konzerte des Jahres:

The Gaslight Anthem – Köln, Underground
ACDC – Köln, Rheinenergie Stadion
Brian Setzer Orchestra – Amsterdam, Heineken Music Hall
Kitty, Daisy & Lewis – Wiesbaden, Folklore im Garten
Frank Turner – Köln, Luxor

Alben des Jahres:

Alice in Chains – Black Gives Way To Blue
Polar Bear Club – Chasing Hamburg
Frank Turner – Poetry Of The Deed
Biffy Clyro – Only Revolutions
The Heavy – The House That Dirt Built

Filme des Jahres:

Watchmen
Taken
Gran Torino
Inglourious Basterds
Slumdog Millionair

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september

September 29th, 2009 by Dave

Acht lange Monate, in denen fast nur Mist erschienen ist, mussten im Jahre 2009 erst ins Land ziehen bis ich nun mal wieder begeistert von musikalischen Neuveröffentlichungen bin. Dafür aber direkt vier mal. Alles im September.

Erwartet: Frank Turner. Erleichtert: Alice in Chains. Erfreut: Thrice. Überrascht: Polar Bear Club.

alben

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songs to fan the flames

June 3rd, 2009 by Dave

Lustig, dass Kollege Hasematzel auch kürzlich zum Thema 90er Jahre Hardcore einen schönen Beitrag schrieb, habe ich doch ebenso seit einer knappen Woche vor diesen Beitrag hier, zu ähnlichem Thema (Neue Errungenschaften im CD Regal) endlich abzuschießen.

In besagtem Regal stehen unter anderem nun die neue Rancid, Voice of a Generation, die neue Dredg und eben das zweite Refused Album Songs to Fan the Flames of Discontent, was noch in meiner Sammlung fehlte und ich zudem noch nie gehört hatte. Vorne angefangen kann ich sagen, dass Rancid seine Chance zu einem anderen Zeitpunkt bekommen wird. Die anderen drei Platten wurden aber bereits ausgiebigst und mit viel Freude gehört.

Voice of a Generation ist eine Street Punk Band aus Schweden die mir bisher komplett unbekannt war und deren The Final Oddition nur deswegen zufällig gekauft wurde, weil ich dieser Tage meine klassischen Sommer-Punkrock-Skate & Co. Wochen habe (Flatliners, Bouncing Souls, Propagandhi etc.). Und es hat sich gelohnt – eingängige Mitgröhl Nummern für die Straße und mit Democracy Is Dead ist auch ein absoluter Superhit mit drauf. Einfach, aber schön.

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The Cross of My Calling

January 29th, 2009 by Dave

Obwohl ich es schon seit dem Release vor hatte, kam ich erst jetzt dazu mir die neue The International Noise Conspiracy zu kaufen. Deswegen fand sie auch sozusagen keine Berücksichtigung in meiner “Top5″ des vergangenen Jahres. Aber verdammt nochmal, was für ein tolles Album!

tinc

Und vorab sei erwähnt, es ist nicht so, dass die Erwartungen nicht auch groß gewesen wären. Denn der Vorgänger Armed Love war und ist für mich auch ganz groß. Definitiv so groß, dass auch The Cross of my Calling es jetzt nicht schafft dort heranzukommen. Das sechste bleibt das beste T(i)NC Album. Zudem propagiere ich ja auch immer wieder gerne, dass Dennis Lyxzén damals mit Refused und dem Werk The Shape of Punk to Come eine der besten Platten aller Zeiten herausgebracht hat. Auf jeden Fall gehört sie unangefochten zu meinen fünf Lieblingsalben of all time.

Also hohe Erwartungen, die natürlich nicht übertroffen werden konnten. Trotzdem bin ich grade im dritten Durchlauf und freue mich einfach über die Leichtfüßigkeit und Einfachheit der Songs, den fantastischen Sound den Rick Rubin da gezaubert hat und das ganze Komplett Paket Album, bei dem vom Intro bis zum Artwork und Cover einfach vieles richtig gemacht wurde und stimmt. Grade in der heutigen Zeit, wo ich mich ständig darüber ärgere, dass immer mehr Labels unverschämter Weise dazu übergehen kleine “Low Budget Pappkartons” ohne Booklet zu bevorzugen und dann trotzdem 18,99 EUR verlangen. Wenn das so weitergeht mache ich meinen sowieso immer schon bestehenden Traum doch noch wahr und steige auf Vinyl um. Aber das ist ja schon wieder ein ganz anderes Thema. Hier weiß ich jedenfalls wofür ich mein Geld bezahlt habe.

Und abschließend sei erwähnt, dass ich eigentlich schon nur vom letzten Stück der Platte, das selbigen Titel trägt und sich über acht Minuten erstreckt, dermaßen weg geblasen werde, dass auch kaum noch Fragen offen bleiben. Obwohl doch eine bleibt, denn der nächste Schritt ist natürlich den Haufen endlich mal live zu sehen. 2008 hätte ich die Chance gehabt, hab’s aber verpennt. Bleibt zu hoffen, dass es nicht die letzte Chance gewesen ist.

Anspieltipps: Dustbins Of History, Hiroshima Mon Amour, Child of God, Storm The Gates Of Beverly Hills, Black September, Cross Of My Calling.

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win us over

December 20th, 2008 by Dave

Guten Tag hinaus in die weiße Winterlandschaft! Naja, das letzte Adventswochenende steht zwar an und es weihnachtet bald, aber somit stellen sich auch selbstredend über zehn Grad Celsius und Nieselregen bei uns in Köln ein. Herrlich! Die gute Laune kann das aber keineswegs trüben, denn ich habe Urlaub und kurz vor Jahresende noch eine schöne Neuveröffentlichung entdeckt: ASG – Win us over.

asg

Das Kürzel steht für Amplification Of Self Gratifaction (oder so ähnlich) und betitelt eine Band aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Besinnliche Weihnachtsmusik ist es nicht, sondern es gibt ganz im Gegenteil schön auf die Fresse. Stoner, Metal, Rock würde ich sagen. Wenn nicht grade an Wüste, erinnert es mich teilweise ein bißchen an Anthrax, ist zugegebenermaßen nicht sonderlich abwechslungsreich, bereitet aber viel gute Laune! Auf jeden Fall rein hören bzw. für den Januar vormerken, wenn man dann endgültig Abwechslung von den Weihnachtsglöckchen braucht. (Das Augenkrebs Cover lasse ich einfach mal unter den Tisch fallen).

Anspieltipps: Dream Song, Low End Insight, Glow, Palm Springs

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Attack In Black

September 20th, 2008 by Dave

Der Spätsommer macht überraschender Weise musikalisch noch mal richtig viel Spaß! Nach dem für mich jetzt schon modernen Klassiker und Meilenstein The 59′ Sound bin ich nun auf Attack In Black gestoßen. Die ersten zwei Durchläufe gehen mehr als gut an und “Marriage” hat in jedem Fall das Zeug meine aktuelle Zweitlieblingsplatte zu werden.

attack

Die Band kommt aus Kanada und dort wurde ihr Debut auch bereits 2007 veröffentlicht. Der Nachfolger steht somit schon wieder in den Startlöchern und erscheint eventuell auch noch dieses Jahr. Gute Aussichten!

Anspieltipps: Come What May, Young Leaves, Hunger of Young, Inches and Ages, Marriage, Husbands.

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dredg

September 4th, 2008 by Dave

Heidenei, und ich hatte schon kurz mit dem Gedanken gespielt gestern abend nicht ins Gloria zu gehen. Zum Glück wurde dieser Gedanke aber schnell wieder verworfen. Was haben die mich weggeblasen! Klammert man Kiss mal aus (weil das zählt nicht) war Dredg somit für mich auf jeden Fall bis jetzt das beste Konzert des Jahres 2008. Und ich glaube das wird sich auch nicht mehr ändern.

Die hatten den fettesten und brilliantesten Sound den ich seit langem gehört hab. Wirklich ganz unglaublich. Außerdem ‘ne tolle Atmo und das Ganze dann auch noch in dem schönsten Laden Kölns. Ein Komplettpaket wie gemacht für euren alten Onkel O’Hara. Und was mich komplett fertig gemacht hat war der Drummer! Dino Campanella sein Name und mein lieber Herr Gesangsverein, der hat es mal richtig drauf. Technik und Optik sensationell, aber vor allem spielt der zusätzlich noch Piano! Parallel zum Schlagzeug. Und am Ende der Show, wenn die anderen drei bereits nach und nach Feierabend gemacht haben, spielt nur noch der Drummer und um ihn herum wird sein Drumset Stück für Stück abgebaut während er spielt… Ganz am Ende sitzt er dann nur noch mit seinem E-Piano da, das Outro endet und das Licht geht aus. Ich bin begeistert. Danke.

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All Night Long

July 31st, 2008 by Dave

Wenn hier irgendwas meine diesjährige Sommerscheibe wird dann diese:

The Casanovas – All Night Long

Wie konnte die denn im Jahre ihrer Veröffentlichung 2007 an mir vorbeigehen? Und warum hat mir keiner was gesagt? Was für ein tolles Album! Drei Jungs aus Melbourne. Für mich eine Mischung aus AC/DC, Fu Manchu und den Hellacopters. Mindestens eine Handvoll Sommer-Welthits, genau der richtige Soundtrack für die Ohren, um mit seinem Dratesel nach Beendigung einer sehr langen Klausurphase durch die Straßen zu düsen und so zu tun, als wäre Urlaub. Gute Laune ist somit Programm.

tc

Anspieltipps: Born To Run, I Don’t Want You Back, California.

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ain’t got no soul

February 15th, 2008 by Dave

zum glück bedeutet krank sein nicht auch gleichzeitig tod sein. dieses internet. ihr kennt es. es ist das schaufenster in die welt. dieses internet bewahrt einen etwas davor. sich wie tod zu fühlen meine ich. und in diesem selbigen stieß ich auf die ein oder andere musik neuentdeckung. manches davon ganz nett. kickt alles (noch) nicht so richtig weg. aber vielleicht muss man auch erstmal wieder gesund werden dafür. also. jedenfalls. folgendes.

the rumble strips – girls and weather
hat was von den zutons. was von den breakers. hört sich teilweise nach soul und sommer an, teilweise aber auch nach langeweile. da muss ich nochmal gesund ran. könnte den herren neumann oder krabbenfischer gefallen. vielleicht aber auch nicht.

sons and daughters – this gift
sängerin. ob pop oder rock’n'roll attitüde weiß ich noch nicht. macht jedenfalls alles in allem gute laune. gefällt aber vielleicht auch wieder nur mir.

lightspeed champion – falling off the lavender bridge
ruhiger folk und country kram mit einigen netten ideen und schönen songs. gefällt mit sicherheit wieder nur mir. macht aber nichts. den album titel finde ich vom wortlaut her jedenfalls lustig.

außerdem gelesen in diesem besagten internet. die jungs von manowar haben einen neuen artikel in ihrem merchandise sortiment. und zwar ein exklusives manowar kondom, das den prächtigen namen the warrior’s shield trägt. hut ab. da muss man schließlich erstmal drauf kommen!

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