from shanghai to new tingri
Dave Von Shanghai aus gestartet, war das erste Ziel also Lhasa. Potala Palace, Jokhang Temple, Sera Monastery. Anschließend führte uns der Weg über die tibetische Hochebene Richtung Gyantse, zum Pelkor Chode Monastery und schließlich am Yalung Yamdrok See vorbei nach Shigatese.
Man hätte es kaum für möglich gehalten, dass diese eindrucksvolle Strecke überhaupt noch in den weiteren Tagen übertroffen werden konnte. Allerdings war der Weg durch das tibetische Hochland, vorbei an schneebedeckten Bergen und endlosen Weiten ohne weiteres im Stande jede Erwartung zu übertreffen. Ich bin mir sicher, dort entdeckt man eine der beeindruckendsten und abgelegensten Landschaften der Welt. Bis nach New Tingri, was bereits sehr nah an der Grenze zu Nepal gelegen ist, über den Jia Tsuo Pass genießt man stundenlang den klaren Blick auf die Berge des Himalaya.
Das Highlight der gesamten Tour war für mich allerdings der Pangla Pass bis zum Rongbuk Monastery, dem höchstgelegensten Kloster der Welt, und schließlich bis zum Mount Everest Basecamp. Die Straße ist eine aufregende Mischung aus Offroad Adventure und endlosen Serpentinen, durch abgelegene Dörfer, entlang alter Ruinen und grasenden Yak Herden. Abgesehen von den wenigen Jeeps die hier die Touristen zum Mount Everest fahren, sind dort Kutschen und Pferde das hauptsächliche Fortbewegungsmittel über die Buckelpiste.
Auf dem Rückweg der nächsten Tage von New Tingri über den Friendship Highway (der auch bis nach Nepal hinein führt), am Laufe des gewaltigen Yarlung Tsangpo Fluss entlang, nach Shigatese und anschließend wieder nach Lhasa standen mit Tashilhünpo – dem Sitz des Panchen Lama und Ort des größten Buddhas der Welt – Sakya und Drepung – dem zu seiner Hochzeit größten Kloster der Geschichte mit über 10.000 Mönchen – drei weitere, riesige und spektakuläre Kloster auf dem Plan.
Dies der trocken sachliche Kurzbericht einer atemberaubenden, anstrengenden und unvergesslichen Reise. Hier einige Eindrücke!
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